MAN SAGT JA, KEVIN IST KEIN NAME, SONDERN EINE DIAGNOSE. Das ist ein Vorurteil – egal gegen wen oder gegen was? Keiner will sie haben, aber jeder, so glaube ich, hat sie aber!? Dann macht man die Schublade auf, Meinung rein, Schublade zu. Denn Vorurteile erleichtern die Denkarbeit.
Wie Vorurteile unser Denken bestimmen, zeigt diese kleine banale Geschichte mit der sich daraus resultierenden Reaktion. Vielleicht trifft meine These zu, dass es Mitmenschen gibt, DIE SELBST FÜR VORURTEILE ZU DUMM SIND, weil jeder Mensch nämlich, seine eigene Geschichte hat!

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Ein Vater fährt mit seinem 25-jährigen Sohn im Zug von Hamburg nach Bielefeld. Der junge Mann sieht wie gebannt aus dem Fenster und ruft voller Begeisterung: „Papa, schau doch mal wie cool ist das denn, es sieht ja fast so aus, als würden die Bäume nach hinten wegfliegen.“

Der Vater schaut mit ihm aus dem Fenster und lächelt in sich hinein. Ein daneben sitzendes Paar wechselt mitleidige Blicke, wegen des kindischen Verhaltens des 25-Jährigen.

Kurz darauf ruft sein Sohn wieder mit einem Lachen im Gesicht: „Papa, schau doch mal genau hin, ich glaube die Wolken verfolgen uns!“

Wieder lächelt der Vater und musste seine Tränen zurückhalten.

„Sagen sie mal, sollten sie mit ihrem Sohn nicht vielleicht einen Arzt aufsuchen?“, kommt es sehr anmaßend aus der Richtung des Paares.

Daraufhin lächelt der Vater nur und antwortet: „Das haben wir bereits. Wir kommen gerade aus der Klinik. Mein Sohn war von Geburt an blind, heute hat er sein Augenlicht wiedergeschenkt bekommen.“

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Wer jetzt Kopfkino hat – der hat die Botschaft verstanden. Carpe Diem und lasst diese Botschaft viele sehen.

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